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Dank eines Kraftakts in der zweiten Hälfte sicherten sich die Handballer des TV Plochingen in der Baden Württemberg-Oberliga beim 38:36 (18:20) gegen den TV Bittenfeld II zwei wichtige Punkte. „Wir müssen jetzt schauen, dass wir diesen positiven Effekt mit in die nächsten Spiele nehmen können“, sagte Daniel Brack erleichtert.

Der Plochinger Trainer war allerdings alles andere als hundertprozentig zufrieden mit der Mannschaft, die in der ersten Hälfte bereits mit fünf Toren vorne lag, den komfortablen Vorsprung aber genauso schnell wieder vergeigte und mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause ging. „Was in Abschnitt eins passiert ist, ist schwierig zu verdauen“, sagte Brack.

Zunächst lief tatsächlich alles wie am Schnürchen: Ein paar schnelle Angriffe, ein gutes Rückzugsverhalten und ein glänzend aufgelegter Lukas Fischer, der dem Spiel bis zur 20. Minute mit acht Treffern den Stempel aufdrückte. „Lukas Fischer haben wir nicht in den Griff bekommen“, gab Bittenfelds Trainer Thomas Randi zu. Er reagierte, ließ den 21-jährigen Spielmacher in enge Deckung nehmen und die Gäste arbeiteten sich Tor um Tor heran. Beim 18:17 (27.) gelang Bittenfeld die erste Führung seit dem 1:0 (2.), mit einem 20:18 für den TVB ging es in die Kabinen.

Nach der Pause erhöhte Bittenfeld auf 23:20 (35.), versäumte es aber, den Sack zu zumachen. „Das war der Knackpunkt, statt die Ruhe zu bewahren und die Plochinger Zeitstrafen auszunutzen, werfen wir den Ball einige Male einfach weg und der TVP macht die Tore“, analysierte Randi. Ein Doppelschlag von Marvin Fuß und ein Treffer von Robin Brandner besorgten den Ausgleich (23:23/37.).

„Das war eine beeindruckende Leistung“, lobte Brack, für den in dieser Phase auch TVP-Torhüter Marius Nagel den Unterschied machte: „Er hat einige wichtige Bälle abgewehrt.“ Die Partie blieb eng, Plochingen erarbeitete sich erneut einen Vorsprung (28:26/46.), musste aber hart kämpfen, um den Vorsprung zu halten. „Das Spiel hätte so oder so kippen können“, bestätigte Randi, der auf fünf Stammspieler verzichten musste: „Das soll aber keine Ausrede sein, wir sind mit neun Feldspielern angereist und das muss dann eben reichen.“ Der TVP ließ nicht locker und erhöhte zwischenzeitlich auf 37:32 (58.). Randi ließ offensiv decken, mit Erfolg: noch vier Mal trafen die Gäste, aber auch die Plochinger erzielten noch ein Tor und hatten letztlich das bessere Ende für sich.

„Dieses Mal haben wir gegen Ende nicht das ganz große Zittern bekommen“, sagte Brack mit Blick auf die vergangenen Spiele, in denen den Spielern meist auf den Zielgeraden die Nerven versagt hatten: „Wir haben zwei Big Points gelandet – das ist gut für die Psyche.“

 

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